Training don’t kiss – Cahun #2

Cahuns genreübergreifendes Arbeiten als Schriftstellerin, Fotografin und Schauspielerin und ihre vielfältigen Selbstinszenierungen weisen sie als Verwandlungskünstlerin par excellence aus, die ästhetische Konventionen und gesellschaftlich geprägte Bilder unterläuft. Neben der Wahl von Namenspseudonymen wie Claude Courlis, Daniel Douglas und 1916 schließlich Claude Cahun verändert sie in ihrer Schaffenszeit radikal ihre äußere Erscheinung. Sie rasiert sich die Haare ab – zu damaliger Zeit ein Skandal – und kombiniert ungewöhnliche Kleidungsstücke.

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Surrealisten – Claude Cahun #1

Vor 120 Jahren wurde die Künstlerin Claude Cahun geboren – am 25. Oktober 1896 im französischen Nantes. Die dem Surrealismus zugeordnete Schriftstellerin, Fotografin und Performance-Künstlerin ist innerhalb der damaligen kreativen Szene eine eigenwillige Erscheinung, die ihrer Zeit in mancher Hinsicht voraus war. Weiterlesen

Massengrab Mittelmeer: Ersatz gesucht für Mare Nostrum

Vor genau einem Jahr ereignete sich eine der schlimmsten Flüchtlingskatastrophen auf dem Mittelmeer: Am 3. Oktober 2013 kenterte ein aus Libyen kommendes Boot vor der sizilianischen Insel Lampedusa. 387 Menschen starben, 155 Flüchtlinge wurden von der italienischen Küstenwache und von Fischern geborgen. Italien startete nach der Katastrophe die Rettungsmission „Mare Nostrum“: Mit Hilfe der Marine konnten seitdem über 90.000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet werden. Doch Italien will Mare Nostrum nun aus Kostengründen einstellen. Über die möglichen Folgen habe ich mit Christopher Hein, dem Direktor des Italienischen Flüchtlingsrates (CIR), gesprochen. Der CIR ist eine der wichtigsten Institutionen für den Schutz und die Beratung von Mittelmeerflüchtlingen in Italien. Weiterlesen

Mittelmeerflüchtlinge: Preis für italienischen Journalisten

Pro Asyl verleiht dem italienischen Journalisten Fabrizio Gatti an diesem Samstag im Frankfurter Haus am Dom den Menschenrechtspreis. Gatti habe bei seinen Recherchen zu Flüchtlingsdramen auf dem Mittelmeer zahlreiche Verstöße gegen die Menschenrechte aufgedeckt, begründet die Stiftung ihre Wahl.

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IS-Terror: „Wir wollen kein Kalifat“

Durch Propagandavideos und Augenzeugenberichte von Opfern im Irak und Syrien sind in den vergangenen Wochen immer mehr Gräueltaten der IS-Kämpfer bekannt geworden: Öffentliche Hinrichtungen und Massenmorde, Vergewaltigungen und die Versklavung von Frauen, unsägliche Grausamkeiten selbst gegenüber Kindern. Die Mehrheit der Muslime in der Welt will keinen Islamischen Staat, wie ihn die Terroristen propagieren – das sagt der Islamexperte Samir Khalil Samir. Der Großteil der muslimischen Welt sehe die Gewalt mit Abscheu, berichtet mir der Ägypter, der viel im Nahen Osten herumkommt. Mit einer solch entfesselten Gewalt hätte auch kaum jemand gerechnet.

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